Keine Chance für die Venenthrombose – Entspannt über den Wolken

Auf langen Reisen mit dem Auto, Zug und besonders im Flugzeug haben es Ihre Beine wortwörtlich sehr schwer. Durch das stundenlange, bewegungsarme Sitzen in beengten Verhältnissen haben Durchblutungsstörungen ein leichtes Spiel: Je länger dieser Zustand anhält, desto höher ist die Gefahr, dass im tieferliegenden Venensystem Ihrer Beine eine Venenthrombose zustande kommt. Menschen, die bereits mit Besenreisern, Krampfadern konfrontiert sind oder auch regelmäßig über müde und schwere Beine nach langem Stehen oder Sitzen klagen, sind hierfür besonders prädestiniert.

Fernreisen begünstigen Venenleiden

Durch die sitzende Haltung auf längeren Reisen werden die Venen im Knie- und Leistenbereich ungünstig abgeknickt. Somit ist der Bluttransport in den Beinvenen nicht mehr optimal, der erhöhte Luftdruck in der Flugzeugkabine und die trockene Umgebungsluft sorgen zusätz-lich für die Erweiterung der Venenwände und eine erhöhte Blutgerinnung. Das Risiko für eine Thrombose steigt dann mit jeder Stunde, die sie über den Wolken verbringen. Beim Fliegen wird sogar schon von einem sogenannten „Economy Class-Syndrom” gesprochen, welches im Klartext bedeutet: „Langes Sitzen ist Gift für die Venen!“

Wie entsteht eine Thrombose?

Die Blutgerinnung ist ein natürlicher Vorgang in unserem Körper, der beispielsweise im Falle einer Schnittwunde verhindert, dass die Verletzung unkontrolliert weiterblutet und die Wunde sich schließen kann. Auch innerhalb der Venen kann es ohne äußere Einwirkung zu Blutgerinnseln kommen, die aufgrund der im Blut enthaltenen Gerinnungsfaktoren einen Pfropf bilden, der die Blutung stillen soll und das Blutgefäß verstopft.

Diese werden auch als Thromben bezeichnet. Kleinere Thromben bilden sich im Laufe des Lebens bei nahezu allen Menschen - unbemerkt. In der Regel lösen sie sich jedoch von selbst wieder auf und ziehen keine gesundheitlichen Folgen nach sich. Bilden sich Thromben in den tieferliegenden Beinvenen, etwa nach einer Operation, nach größeren Verletzungen oder auch langfristiger Bewegungseinschränkung, ist Vorsicht geboten.

Lösen sich Teile des Gerinnsels in den Beinvenen, wandern über den Blutkreislauf in die Lunge und verschließen anschließend die feinen Gefäße, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Lungenembolie führen. Diese äußert sich durch plötzliche Atemnot, schweren Husten mit teils blutigem Auswurf und Schmerzen in der Brust. In einem solchen Fall muss sofort der Notarzt alarmiert werden!

Signale für eine Reisethrombose

Denken Sie an Ihre Venen, besonders dann, wenn Ihr Flug länger als 4 Stunden dauert. Schwellen Ihre Beine während des Fluges schmerzhaft an und treten bläuliche Hautverfärbungen auf, kann das bereits ein Alarmsignal für eine Thrombose sein. Viele Patienten empfinden zudem muskelkaterähnliche Schmerzen in den Beinen, die mit Rötungen und Hitzeempfindungen einhergehen.

Schaffen Sie sich Ihre Beinfreiheit einfach selbst

Thromboseprophylaxe – 5 First-Class-Tipps gegen schwere Beine auf Fernreisen:

  • Bewegung: Das wirksamste Mittel gegen schwere Beine. Regelmäßige Pausen oder Aufstehen und das Umhergehen im Bahn- oder Flugzeuggang bewirken eine Minimierung des Thromboserisikos.
  • Fuß- und Beinübungen: Auch im Sitzen können Sie aktiv gegen müde Beine vorgehen und die Blutzufuhr verbessern. Kreisen oder Wippen Sie mit den Füßen. Bereits wenige Minuten in regelmäßigen Abständen erhöhen das Wohlbefinden spürbar.
  • Kompressionsstrümpfe: Bei Reisenden, die bereits unter Venenerkrankungen leiden, ist das Tragen von Thrombosestrümpfen auf Langstreckenflügen die beste Vorbeugung.
  • Ausreichend trinken: Eine einfache Prophylaxe auf Reisen. Durch eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme bleibt das Blut dünnflüssig. Meiden Sie Alkohol, da dieser über dehydrierende Eigenschaften verfügt.
  • Lockere Kleidung: Reisen Sie bequem. Vermeiden Sie enganliegende und einschnürende Hosen und Schuhe, die den Blutfluss in den Beinen zusätzlich stören.

Ab ins Handgepäck mit den Rosskastanien!

Nein, damit meinen wir nicht die tatsächlichen Baumfrüchte, sondern den Extrakt aus den Samen der Rosskastanie. Diesen erhalten Sie in Form von Retardkapseln, die Sie bereits einige Wochen vor Reiseantritt einnehmen können. Rosskastaniensamenextrakt ist ebenfalls als eine Beschwerden lindernde Creme und kühlenden Gel erhältlich und kommt dann zum Einsatz, wenn sich Ihre Beine auf langen Reisen müde und schwer anfühlen. Rosskastaniensamenextrakt bewirkt eine Verminderung der Aktivität venenwandschädigender Enzyme und schützt Ihre Venen von innen. Äußerlich auf die Haut aufgetragen, lindert es die akuten Spannungsgefühle durch den leichten Massageeffekt und kühlt angenehm. Das Mittel gegen Venenleiden heißt Venostasin.

Pflichttexte

Venostasin retard
Wirkstoff: Rosskastaniensamen-Trockenextrakt
Anwendungsgebiete: Pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen (chronische Veneninsuffizienz) bei Erwachsenen, z. B. Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz und Ödeme.

Venostasin-Creme
Wirkstoff: Rosskastaniensamen-Trockenextrakt
Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung des Befindens bei müden Beinen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung.

Venostasin-Gel Aescin
Wirkstoff: Aescin
Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung des Befindens bei müden Beinen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Klinge Pharma GmbH, Bergfeldstraße 9, 83607 Holzkirchen