Ursachen und Risikofaktoren

Wie kommt es zu Venenleiden?

Salopp gesagt: Schon ein Blick auf die Beine Ihrer Eltern kann ein Indiz dafür sein, ob Sie auch einmal von einem Venenleiden, bzw. einer chronischen venösen Insuffizienz (CVI), betroffen sein könnten. Venenerkrankungen sind vererblich und Frauen sind aufgrund ihres schwächeren Bindegewebes statistisch deutlich häufiger betroffen als Männer. Die venöse Bindegewebsschwäche kann auch „erworben” werden, zum Beispiel durch eine oder mehrere Schwangerschaften oder persönliche Lebensumstände, sprich: Bewegungsmangel, Übergewicht oder übermäßigen Tabak- oder Alkoholgenuss.

Weitere Ursachen für ein Venenleiden

  • Eine erbliche Veranlagung kann für eine Schwäche der Veneninnenwände verantwortlich sein
  • Das Bindegewebe wird z.B. durch eine Schwangerschaft oder mit zunehmenden Alter schwächer
  • Hormonelle Einflüsse: Frauen sind häufiger betroffen (z.B. durch Einnahme hormoneller Verhütungsmittel)

Risikofaktoren: Krankmacher für Ihre Venen

Bei der Entstehung oder dem Fortschreiten einer Venenerkrankung spielen neben einer genetisch bedingten Bindegewebsschwäche auch die persönlichen Lebensumstände eine große Rolle. Diese Faktoren können die Entstehung eines Venenleidens fördern:

  • Bewegungsmangel und/oder stehende, bzw. sitzende Tätigkeit
  • Lange Reisen in eingeschränkter Sitzposition (Reisethrombose), z. B. im Flugzeug, Bus oder Auto
  • Starker Wärmeeinfluss (Sonnenbad, Sauna)
  • Übergewicht (hoher BMI)
  • Einengende Kleidung und zu enge Schuhe
  • Übermäßiger Tabak- und/oder Alkoholkonsum

Gefahren bei unerkannter Venenschwäche

Bei einer Bindegewebsschwäche und einer zusätzlichen Belastung durch die unten aufgeführten Risikofaktoren können die schwachen Fasern des Bindegewebes dem Druck im Venensystem auf die Dauer nicht standhalten. Durch die Gefäßerweiterung vergrößert sich der Durchmesser der Venen, so dass sich die Venenklappen nicht mehr richtig schließen können. Hierdurch wird der Rücktransport des Blutes zum Herzen gestört: Er verlangsamt sich, das Blut „versackt” in den Beinen.

Wenn das Venenleiden sichtbar wird

Der Druck in den venösen Gefäßen nimmt immer weiter zu, entzündliche Prozesse entstehen und schädigen die Veneninnenwand. Sie wird regelrecht porös: Durch winzige Öffnungen der Venenwand tritt Flüssigkeit aus dem Blut in das umliegende Gewebe aus. Diese Wasseransammlungen in den Beinen nennt man Ödeme. Sie sind verantwortlich für die typischen Beschwerden der Betroffenen wie Schwellungen, Spannungsgefühl und Schmerzen oder das Gefühl müder, schwerer Beine. Besenreiser und Krampfadern entstehen, zunächst an den Unterschenkeln und Fußgelenken und den Innenseiten der Knie.

Mögliche Folge: schmerzhafter Stau in den Venen

Dauerhafte, unbehandelte Beschwerden können zu einer chronischen Venenschwäche (med.: chronisch-venösen Insuffizienz), d. h. der anhaltenden Blutstauung in den Beinvenen, führen. Eine bestehende Störung des Blutrückflusses in den Beinen geht zumeist auch mit Entzündungen in den Venen und Venenklappen einher.

Spätestens jetzt sollten sich Betroffene an einen Facharzt für Venenheilkunde (Phlebologe) wenden, der eine Erkrankung des Venensystems in den Beinen entsprechend diagnostizieren und die nachfolgende Behandlung festlegt.

Pflichttexte

Venostasin retard
Wirkstoff: Rosskastaniensamen-Trockenextrakt
Anwendungsgebiete: Pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen (chronische Veneninsuffizienz) bei Erwachsenen, z. B. Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz und Ödeme.

Venostasin-Creme
Wirkstoff: Rosskastaniensamen-Trockenextrakt
Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung des Befindens bei müden Beinen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung.

Venostasin-Gel Aescin
Wirkstoff: Aescin
Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Besserung des Befindens bei müden Beinen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Klinge Pharma GmbH, Bergfeldstraße 9, 83607 Holzkirchen